German Rex vom Hause Jung

Allergie

 

German Rex - Die deutsche Edelkatze im Lockenlook

Ein Leben mit Katze trotz Allergie

 

 

„Ich hätte wieder so gerne eine Katze. Aber ich bin doch Allergiker und vertrage Katzen nicht.“

 

Von diesem Problem lese ich mehrfach täglich und verstehe diesen Kummer gut, da ich selber Allergikerin bin. Mit den Hauskatzen aus dem Tierschutz ging es mir ähnlich. Ständig war ich krank. Aber mit unseren Katzen lebe ich gemeinsam gesund und munter unter einem Dach.

Siehe hierzu auch die Allergikerberichte: http://german-rex.info/index.php/allergie

 

Wie kann das sein?

Die German Rex produziert weniger oder teilweise sogar kein Allergie auslösendes Enzym (das sogenannte Hauptallergen Fel-d1).
Die Produktion dieses Proteins variiert individuell (von Tier zu Tier also völlig unterschiedlich).
Wenn sich die Katze putzt, verteilt sie mit ihrem Speichel über Fell und Haut dieses Allergen und die allergischen Reaktionen können ausbrechen.
Nicht das Fell an sich löst demnach allergische Symptome aus.

 

Wie helfen wir Ihnen?

Bei uns Zuhause muss jeder allergische Interessent mindestens einen Selbstversuch durchführen.

Bei bekannter Katzenhaarallergie geben wir nach erfolgreichem Selbstversuch den Interessenten eine Fellprobe des Wunschtieres für den behandelnden Allergologen mit. Dieser führt daraufhin einen Allergietest (evtl. sogar einen Bluttest) durch, der definitiv eine Allergie gegen dieses Tier ausschließen kann. So ist ein harmonisches Miteinander gewährleistet. 

 

Wie befreien Sie sich von der Sorge?

Die Psyche eines Allergikers - ein ganz wichtiger Punkt in Bezug auf die Akzeptanz des Menschen auf die Katze.
Da das Fell der German Rex sehr kurz, samtig bzw. ganz seidig ist und diese Katzen im klassischen Sinne nicht haaren, sieht sich der Betroffene schon allein optisch nicht durch Fellbüschel in seiner Wohnung bedrängt.
Einmal wöchentlich wird der Pelz mit der feuchten Hand "gestreichelt" oder mit einer weichen Babybürste gekämmt, um evtl. lose Haare zu entfernen. Auf den Polstern oder Teppichen findet man also keine Fellknäuel. Diese Fakten haben eine positive Wirkung auf die Psyche des betroffenen Menschen, denn :

 

Die Macht der Psyche eines Allergikers darf aus medizinischer Sicht nicht unterschätzt werden.

Schon allein die pure Angst vor einem Allergieschub kann bei manchen Allergikern einen solchen auslösen, obwohl sich kein Auslöser (Allergen) in der Wohnung befindet. Wer derart auf sich selbst konzentriert ist, schon allein bei dem Anblick eines Katzenfotos Niesattacken, Atemnot und / oder Augenjucken erleidet, muss sich erst einmal psychisch therapieren lassen, bevor man an einen Selbstversuch in unserem Hause denkt. Diese Art Allergiker hat unbewusst gelernt, dass auf Katzen allergisch reagiert wird; somit setzt ein Allergieschub schon reflexartig ein und hat überhaupt nichts mit einer tatsächlichen allergischen Reaktion auf die Tiere zu tun. Dieser unbewusste Lernvorgang muss erst wieder mit Hilfe von Profis (Therapeuten) abtrainiert werden.

Ich versuche immer vorab zu erkennen, ob es sich bei Interessenten um einen Erbfaktor in Bezug auf die Allergie handelt, ob Umweltfaktoren der ausschlaggebende Punkt sind oder die Psyche Hauptverursacher darstellt.

Falls meiner Meinung nach die Psyche der Grundübeltäter ist, sehe ich mittlerweile von Einladungen zu Selbstversuchen in unserem Hause ab, da die Interessenten zu sehr "nach innen" gerichtet sind; dann hat ein Besuch bei uns überhaupt keinen Sinn.

Gerade ich als ebenfalls betroffene Allergikerin kann den hohen Leidensdruck nachempfinden; keine Frage. Aber bei dem Aufspüren nach den psychosozialen Faktoren, die Mitverantwortung für eine Allergie tragen (können), müssen Experten helfen. Es besteht oftmals nicht nur ein erblicher Zusammenhang oder eben Umweltfaktoren, sondern tatsächlich eine psychische Problematik, die bestimmte Formen von Allergien und deren besondere Ausprägung "fördert" (im negativen Sinne).

Wer also tatsächlich daran interessiert ist, dass es ihm irgendwann besser geht und vielleicht sogar der Wunsch nach einem Leben mit Katze in Erfüllung gehen soll, muss den o.g. Weg gehen und professionelle Hilfe zu rate ziehen. 

 

 

 

Clementine mit ihren Kindern Enya und Elmo vom Hause Jung, 2008

"Von allen schönen Anblicken der Natur,
deren es gewiß nicht wenige gibt, ist zweifellos derjenige einer Katze,
die mit ihren Kätzchen spielt oder sie erzieht, der hübscheste."

Edith Carrington

 


 

Katzenhaar-Allergie

 

Warum bringt eine Fellprobe irgendeiner Rexkatze oder eben einer German Rex nichts?
Die Erfahrung hat gezeigt, dass Menschen, die auf eine Rexkatze reagieren, auf eine andere Rexkatze nicht reagieren müssen. Deshalb versende ich keine Fellproben meiner erwachsenen Katzen.
Um sicher zu gehen, dass ein Allergiker auf zwei ausgesuchte Babys nicht reagiert, erbitten wir einen Besuch in unserem Hause, denn sobald sich die Kleinen selbstständig putzen, kann das Allergie auslösende Enzym im Fell verteilt werden (sofern vorhanden). Ein längerer, intensiver Kontakt ist der aussagekräftigste Test überhaupt.
Darüber hinaus kann noch bei einem Allergologen ein weiterer Test mit Fellproben durchgeführt werden (aber nur von eben den ausgesuchten Babys).
Somit sind alle Parteien, insbesondere unsere Lieblinge, auf der sicheren Seite, denn das neue Zuhause soll für immer sein.
Handelt es sich tatsächlich bei Ihnen um eine Katzenhaarallergie?
Oftmals vermuten die betroffenen Menschen lediglich, dass sie eine solche Allergie haben. Dieser Verdacht muss aber unbedingt von einem Allergologen bestätigt werden. Schließlich kann es sich auch um eine ganz andere Allergie, um eine bakterielle Infektion oder um einen Virusbefall handeln.
Hilfreich bei der Diagnoseerstellung für den behandelnden Allergologen oder HNO ist die Auflistung folgender Fragen und Ihre ehrlichen Antworten

 

Welche Beschwerden quälen Sie?

Was wurde bei Ihnen diagnostiziert?


Sind diese Beschwerden dauerhaft anhaltend oder treten sie nur in bestimmten Situationen oder zu bestimmten Zeiten auf?
Sind Sie in Ihrer Familie ein Einzelfall oder gibt es Verwandte mit ähnlichen Problemen?

Haben Sie evtl. schon eine diagnostizierte Allergie? Ist vielleicht eine weitere Allergie hinzugekommen?

Lassen Sie sich ordentlich untersuchen, damit eine genaue Diagnose erstellt werden kann.
Zwar lassen sich mithilfe verschiedener Hauttests (Rubbeltest, Pricktest usw.) etwaige allergische Reaktionen feststellen, aber nach meiner Erfahrung ist ein sogenannter „Provokationstest“ / „Selbstversuch“ die sicherste Methode, um eine allergische Reaktion oder Nicht-Reaktion auf eine bestimmte Katze festzustellen: Nehmen Sie sich Zeit und setzen Sie sich genau mit dem Tier bzw. den Tieren Ihrer Wahl in einen geschlossenen Raum; wenn es geht, sollte dieser Raum so allergenfrei wie möglich sein, um das Bild nicht zu verwischen.
Der Allergiker wird somit direkt mit den Allergenen konfrontiert (Körperkontakt, Nase, Augen usw.). Wer wirklich allergisch ist, reagiert entweder sofort oder unmittelbar in der ersten halben Stunde. Dies kann ich bei mir selber immer wieder feststellen, wenn ich andere Katzenzüchter (keine Rexzüchter) besuche, da ich selber Allergikerin (Heuschnupfen, Katzenhaarallergie, Nahrungsmittelallergien) bin.
Aber: der Einsatz und Zeitaufwand Ihrerseits und seitens des Züchters, der dies alles einfordert , unterstützt und somit seine Seriosität unter Beweis stellt, lohnt sich allemal:
Man ist auf dem Weg zu einem Leben mit Katze! Was lohnt sich mehr.

 

Aber nun zum eigentlichen Thema Allergie.....

Katzenhaar-Allergene sind winzig klein. Mit Hilfe des Windes bewegen sie sich über Ländergrenzen und Kontinente hinweg. Sie reisen um den gesamten Globus. Selbst der Südpol, das Eis von Grönland und öffentliche Gebäude weltweit bleiben nicht verschont. Der Katzenhaar-Allergiker hat also auch dann Kontakt zu den die Allergie auslösenden Eiweißkörpern und muss nicht erst zwingend mit einem Stubentiger zusammen leben. Wenn die Katze trotzdem abgegeben worden ist, befinden sich die ausschlaggebenden Allergene (Fel-d1 = Glykoprotein) weiterhin in der Wohnung. Die lästigen, weniger gefährlichen Symptome wie rote Augen und / oder triefende Nase können somit weiterhin die betroffene Person quälen.

Wichtig: Ein seltener und dann noch zu ausgiebiger Einsatz des Staubsaugers kann kontraproduktiv wirken. Die mit den Oberflächen von Teppichen, Polstern, Kissen, Gardinen, Decken usw. verbundenen Allergene werden aufgewirbelt und können so die Allergiesymptome noch verstärken. Es gibt Spezialstaubsauger für Allergikerhaushalte. Eine Reinigung der Umgebung muss regelmäßig und in kurzen Abständen durchgeführt werden. Dann hält sich die Anzahl der Allergene im Haushalt in Grenzen.

In der Regel leben die uns bekannten Allergiker laut ihren Berichten harmonisch und unbelastet mit ihren German Rex-Katzen zusammen. Ohne Einnahme von  Medikamenten und ohne weitere Vorsichtsmaßnahmen.

Die Katzenspeichelallergie zählt zum sog. Soforttyp I im Bereich der Kontaktallergie: allergischer Schnupfen, juckender Hautausschlag, Asthma-Symptome, Pollenallergien, Insektengiftallergien, Arzneimittelallergien, Allergie gegen chemische Zusatzstoffe in Lebensmitteln, Kosemtika, Klebestoffe, Schadstoffe in Lacken und Farben; und eben Speichel , Schweiß oder Talg in Tiergefieder oder Tierfell.

Insgesamt gibt es sechs verschiedene Arten von Allergien, abhängig davon, wie das jeweilige Allergen in den menschlichen Körper gelangt:

Die Inhalations-Allergie
Wie die Bezeichnung schon klar macht: Allergene wie Pollen, Hausstaubmilben usw. werden eingeatmet.

Bei der Nahrungsmittel-Allergie werden Allergene durch Nahrungsmittel (Fructose, Lactose, Gluten, Nüsse, Eier, Soja, chemische Konservierungsmittel usw.) aufgenommen.
Die Kontakt-Allergieentsteht durch Hautkontakt mit bestimmten Allergenen (Schadstoffe wie Lacke, Klebestoffe, chemische Zusätze in Kosmetika, Latex, Metalle wie Nickel, Schimmelpilze, die sogar krebserregende Substanzen freisetzen können, usw.)

Die Arzneimittel-Allergie wird hervorgerufen durch bestimmte Wirkstoffe in Medikamenten wie Antibiotika (Penicillin).
Wichtig: der Allergie-Pass

Die parasitäre oder mikrobielle Allergie entwickelt sich aufgrund eines Parasitenbefalls (zum Beispiel mit Würmern) oder aufgrund von Infektionen mit bestimmten Viren oder Bakterien.

Die Insektengift-Allergie wird ausgelöst durch Stiche von Insekten jeglicher Art.

Dann gibt es eben noch die vier Allergietypen, die nach der immunologischen Reaktion aufgrund eines Allergens hervorgerufen werden:

Der Sofort-Typ (Typ I), die zytotoxische Reaktion (Typ II), die Immunkomplexbildung (Typ III) sowie die zelluläre Immunantwort (Typ IV).

Da „German Rex vom Hause Jung Website“ keine Gesundheitsseite ist, gehe ich nur noch kurz auf den Soforttyp ein:

Zum Soforttyp zählen:
allergischer Schnupfen, juckender Hautausschlag, Asthma-Symptome, Pollenallergien, Insektengiftallergien, Arzneimittelallergien, Allergie gegen chemische Zusatzstoffe in Lebensmitteln, Kosemtika, Klebestoffe, Schadstoffe in Lacken und Farben; Speichel , Schweiß oder Talg in Tiergefieder oder Tierfell.

Und somit sind wir wieder bei unserem Thema Katzenhaarallergie, die Katzenspeichelallergie heißen müsste.  
 


 

Welche Therapie ist wirklich hilfreich?

Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO gilt als einzige gegen die Ursachen der Allergie gerichtete Therapie die Hypersensibilisierung. Die über Jahre andauernde Therapie dauert den Allergikern oft zu lange. Sie verhalten sich sogar noch völlig verkehrt: Die Katze oder die Katzen dürfen bei Ihnen im Bett schlafen und der Allergiedruck erhöht sich damit ohne Not. Die Krankheit wird nicht wirklich bekämpft. Zum Leidwesen der Katzen, die dann doch irgendwann abgegeben werden. Und leider nicht selten in ein Tierheim.

 

Allergenarme Zuchtkatzen

Das US-Unternehmen Allerca kündigte vor Jahren die Produktion von Katzen an, die das Fel-d1 nur noch in minimalen Mengen aufweisen. Eine Allergie oder ein Allergieschub sollte daher ausgeschlossen werden. Allerca identifizierte Katzen, die von Natur aus dieses bestimmte Allergen (Protein) in geringen Mengen oder gar nicht produzierten. ... Selbst bei einer Rasse muss dabei bedacht werden, dass genetische Unterschiede vorhanden sind und eine gleich bleibende Produktion von Allergenen nicht gegeben sein kann. Das heißt: Die Menge des "Versuchsmaterials" Katze (Massen von Tieren) ist unvertretbar hoch. Ein Tier von 50.000 erfüllt diese Bedingungen. In der Öffentlichkeit wurde daher diese Vorgehensweise der Produktion von Lebewesen heftig auf ethischer Basis diskutiert.Dr. vet. Nolte, tierärztliche Hochschule Hannover: "Für die Entwicklung einer allergenfreien Katze sind zahlreiche Tierversuche nötig. Dafür müssen viele Katzen sterben. Das darf nicht sein. Das ist völlig unvertretbar und mit unserer ethisch-moralischen Auffassung nicht vereinbar."

Trotzdem wurden einige Katzen mit diesen genetischen Merkmalen hergestellt und an Interessenten ausgeliefert. Der Preis eines solchen Tieres soll bis zu 10.000 Dollar betragen. Der Wert eines solchen Wesens, entstanden durch Todesqualen von Artgenossen, ist wohl eher unermesslich.

Was liegt also näher als die Adoption einer Rexkatze?


 

Alternativen in Kombination mit Katzenhaltung

Baden einer Katze
Eine Alternative zur Abgabe einer Katze ist die Kombination von Hypersensibilisierung, das Sauberhalten der Wohnung und das regelmäßige Baden der Katze. Die gesundheitliche Belastung des Allergikers kann durch ein wöchentliches Schaumbad der Katze reduziert werden. Das Tier muss natürlich frühzeitig an diese Prozedur gewöhnt werden. Ansonsten ist der Stress für alle Beteiligten viel zu hoch, da es bei älteren Katzen zu heftiger Gegenwehr kommen kann. Durch das Einschäumen und das abschließende Abduschen sinkt die Konzentration der sich auf dem Katzenkörper befindlichen Allergene.

Raumsprays
Es gibt Raumsprays, welche die Allergene in der Luft spalten, die Anzahl der vorhandenen Allergene in der Luft daher mindern und somit den Allergiedruck für die kranke Person sinken lassen. Erfahrungswerte diesbezüglich liegen uns nicht vor.

Wir suchen ausschließlich Familien für das ganze Katzenleben lang, denn wir möchten nicht, dass unsere Samtpfoten aus Unbedachtheit ihr Zuhause wechseln müssen. Daher bitten wir alle Interessenten für Verständnis in Bezug auf diese notwendigen Untersuchungen durch den Allergologen.

Raumluftfilter haben sich ebenfalls bewährt.

 

gehört nicht zu uns....


 

Der Fellprobenversand für den Test beim Allergologen


Hier folgt eine kurze Erläuterung zu dem Ablauf unseres Fellprobenversandes und einer etwaigen Adoption von Babys aus unserem Hause.

Sehr oft wird mir die Frage nach einer Fellprobe unserer erwachsenen Tiere gestellt.

Aufgrund eben dieses hohen Nachfrageniveaus seitens der Interessenten können wir keine Fellproben unserer Zuchtkatzen zur Verfügung stellen, da unsere Lieblinge ansonsten "nackig" durch ihr Katzenleben gehen müssten.
Dafür hat bestimmt jeder Tierfreund Verständnis.


Von diesem Punkt abgesehen sagt ein Testergebnis über eine Fellprobe irgendeiner Rexkatze nichts über die Reaktion eines Allergikers auf die von ihm ausgesuchten Babys aus.

Jedes Tier ist genetisch individuell (wie jeder Mensch auch), so wie die Ausprägung und Art der Allergie eines betroffenen Menschen und dessen Stabilität seiner psychischen Verfassung.
Jede German Rex aus unserem Hause produziert unterschiedlich viel (wenig oder gar kein) Enzym, welches sich im Speichel der Katze befindet und durch ihre Fellpflege in ihrem Haarkleid verteilt wird.

Wir bestehen vor einer möglichen Adoption auf einen Besuchstermin in unserem Hause, um vorab die Menschen persönlich kennen zu lernen und ihre Reaktion (vor allen Dingen die psychische Seite) auf unsere German Rex zu erleben. Dabei ist die Entfernung für uns nicht von Belang. Wir erhalten Nachfragen aus ganz Europa und bislang wurde unserer Bitte immer nachgekommen.
Bei einem Kennenlern-Gespräch geben wir keine Zusage. Adhoc-Entscheidungen liegen nicht in unserem Interesse, da wir das bestmögliche Zuhause für unsere Katzenkinder finden möchten. Wir müssen nicht "verkaufen".

Nach einiger Bedenkzeit für die Interessenten sowie für uns wird entschieden, ob sie auf unsere Warteliste gesetzt werden. Da wir keine Katzen "produzieren", sondern mit Bedacht pro Zuchtkatze jährlich nur einen Wurf haben, ist die Anzahl unserer Babys begrenzt.
Wir setzen auf Qualität anstatt auf Quantität, denn wir möchten so viel Zeit wie möglich in die Aufzucht unserer Zwerge investieren, damit sie wirklich gut sozialisiert, gesund und munter zu den neuen Familien ziehen.

 

Wer ernsthaft an Rexchen aus unserem Hause interessiert ist, muss daher Wartezeit investieren. Wenn man dann endlich "an der Reihe" ist, versenden wir nach einem erfolgreichen Selbstversuch Fellproben der auserwählten Babys.
Dies geschieht, sobald die Kleinen sich selbstständig putzen (meistens ab der vierten Lebenswoche), da sich dann auch der ausschlaggebende Speichel im Fell befindet. Bis dahin hat die kleine Katzenfamilie (Mama und ihre Kinder) auch keinen Kontakt zu unseren anderen tierischen Familienmitgliedern (German Rexe und Hunde), da das Ergebnis des Allergietests durch diese Kontakte verwischt werden würde.

 

Vom Ergebnis des "Rubbeltests" abgesehen, erwarten wir von ernsthaften Interessenten, sich dem "Provokationstest / Selbstversuch" zu unterziehen; d.h.:
Sie müssen eine Stunde in einem geschlossenen Raum mit den von Ihnen ausgesuchten Babys verbringen.
Da dieser Raum so allergenfrei wie möglich sein sollte, um das Ergebnis nicht zu verwischen, schlagen wir oftmals IHR eigenes Auto vor unserer Haustüre vor.

Die Art des Selbstversuches hängt von dem Allergietyp ab.


Ich begleite natürlich meine Katzenkinder und leiste Ihnen beim Kuscheln auf engstem Raum Gesellschaft.

Jedem steht es frei, ob er sich für unsere German Rex oder für Katzen aus einem anderen Zwinger entscheidet.
Wir bleiben auf jeden Fall bei unserer bisherigen Vorgehensweise.

 


 

Adoptionstipp: Katzenbabys jeglicher Art (andere Rassekatzen oder Hauskatzen) zeigen bestes Sozialverhalten, wenn sie so viel Kontakt wie möglich zu Menschen in ihrer frühen Kindheitsphase hatten. Bei mangelnder Zuwendung in der Kindheit entspricht auch eine German Rex nicht mehr dem Rassestandard und erfordert von den Adoptiveltern enorme "Aufarbeitungszeit". Man muss in eine seriöse Zucht sehr viel Liebe, Zeit, Arbeit und Geld investieren. Wobei der finanzielle Aspekt nicht der ausschlaggebende Part sein darf! Geld alleine macht keine Katze glücklich...

 

       Jenny vom Hause Jung (German Rex)  mit ihrer Freundin Jazzy (American Curl), 2011

"Das Leben und dazu eine Katze,
das ergibt eine unglaubliche Summe, ich schwör`s euch!"

Rainer Maria Rilke