German Rex vom Hause Jung

German Rex

German Rex

German Rex: Die deutsche Edelkatze im Lockenlook

 

Informieren Sie sich bei uns ausführlich über die Einzigartigkeit unserer Rexkatzen vom Hause Jung, denn ein langes gemeinsames Leben soll harmonisch verlaufen. Der Charakter unserer Katzen ist ausgesprochen liebevoll, anhänglich sowie anschmiegsam. Daher suchen wir ausschließlich nach Menschen, die ebensolche Eigenschaften haben und häuslich sind.

 

Der Charakter

Manche Leute meinen, die Unterschiede zwischen Hauskatzen und Rassekatzen seien nicht gravierend. Das ist nicht richtig. Jede Rassekatze weist besondere Merkmale auf.

Bei Hunden ist das für Menschen selbstverständlich: ein Dobermann ist das genaue Gegenteil eines Mopses.

Bei Katzen ist das ebenfalls so: die Perserkatze ist nicht mit einer Siamesin zu vergleichen.

 

Natürlich sind wir als German Rex-Züchter von unseren Lockenkatzen begeistert.
Für jeden Menschen ist die eigene Katze das schönste und liebste Tier der Welt. So soll es auch sein.

 

 

Nixon vom Hause Jung, Besitzer: Familie Manthey-Reißig
Ein sehr typvoller potenter German Rex-Kater:

 

 

Aber…

Das Wesen einer German Rex ist ganz besonders und unverwechselbar. Sie sind ein kluges, intelligentes, neugieriges, aufgeschlossenes und sehr zutrauliches Völkchen. Ihre Spielfreude nimmt mit zunehmendem Alter und trotz Kastration nicht ab. Gerne machen sie Späße und erheitern so ihre Menschen, die sie wirklich abgöttisch lieben; selbst wenn sie mit mehreren Katzen zusammen leben. Mindestens eine Katze zur Gesellschaft brauchen sie, um glücklich zu sein und können sich dann erst in ihrer einzigartigen Art und Weise entfalten: Zum Beispiel schauen die German Rex ihre Menschen direkt an und begreifen die seelische Verfassung ihres menschlichen Gegenübers. Sie sind ausgezeichnete Therapeuten und können gut trösten. Niemals kratzen oder beißen sie ihre zweibeinigen Gefährten. Man entzieht sich lieber einer unangenehmen Situation (z.B. Ohrenreinigung, Krallen schneiden) oder lässt es einfach stoisch über sich ergehen. Daher sind sie auch gute Kameraden für verantwortungsvolle Kinder, die besonnen mit anderen Lebewesen umzugehen wissen. Eine German schließt schnell Freundschaft, egal ob zu anderen Menschen, Katzen oder Hunden. Man kann ihnen eine hohe soziale Kompetenz bescheinigen. Eine ihnen bekannte Person als Urlaubsvertretung ihrer "eigenen" Menschen wird durchaus akzeptiert.Spieleinheiten sind immer herzlich willkommen. Nehmen Sie sich täglich Zeit dafür. Man kann ihnen kleine Kunststückchen wie Apportieren beibringen. Danach wird ausgiebig und eng gekuschelt. Diese Katzen müssen in das Familienleben einbezogen werden. Sie sind Teil der Familie und verhalten sich auch so.

Gut beschrieben wurde das Wesen der German Rex u.a. von Kirsten Werbeck (ehem. "Caribula`s"):

"Ein derartig spielfreudiges, anschmiegsames und gruppentaugliches, sensibles Individuum wie die German Rex, darf nicht allein gelassen werden, noch nicht einmal, wenn der Halter den ganzen Tag Zuhause sein kann. Die German Rex braucht einen Kameraden zum schmusen, raufen, spielen, sich gegenseitig putzen, zusammen schlafen, zusammen fressen. Sie wird, wenn sie alleine gelassen wird, unweigerlich zuerst fressunlustig, die Spielfreude nimmt ab, und dann zeigen sich die ersten Krankheitsanzeichen. Letztendlich geht die allein gelassene Rexkatze ein, ohne dass der Tierarzt einen Grund für ihr Ableben finden kann. Sicher, es gibt auch bei der German Rex die Ausnahme der Regel, aber diese ist so selten wie das Finden einer Nadel im Heuhaufen!"

 

Nuri und Jasper vom Hause Jung
German Rex

 

Eine Vereinsamung muss daher unbedingt ausgeschlossen werden. Es ist für uns persönlich sehr schön und entspannend nach einem stressigen Tag zu beobachten, wie zärtlich diese Wesen miteinander umgehen. Sie schmusen, suchen die Nähe der anderen Katze, putzen sich gegenseitig und gehen gemeinsam fressen. Dies gilt auch, wenn eine Person ganztägig Zuhause anwesend ist. Natürlich wird auch der Mensch überhäuft mit Zuwendung, Interesse ("Wie war Dein Tag?") und Liebesbekundungen. Manchmal fragt man sich, woher die German Rex diesen "Vorrat" an Liebe nimmt.


Weitere Vorzüge:

Die German Rex ist eine optimale Wohnungskatze, u. a. weil sie kaum haart. Sie fusselt eher. Jede Hausfrau (oder Hausmann) freut sich, wenn man nicht überall pausenlos Haare des Stubentigers findet.

Die German ist keineswegs überzüchtet oder kränkelnd. Sie ist immer noch so ursprünglich, wie die Natur es vorgesehen hat: Eine erfolgreiche Mäusejagd stellt keine Ausnahme dar!

 


 

Der Rassestandard der German Rex

 

Körper

mittelgroß und mittellang, kräftig und muskulös, nicht plump, gerader Rücken, die Beine sind fein und die Pfoten oval

Kopf

gerundeter Kopf, deutliche Breite zwischen den Ohren, kräftiges Kinn und gut entwickelte Wangen; Die Stirn ist leicht gewölbt. Die Nase weist eine leichte Einbuchtung am Ansatz auf. Die Augen (gut geöffnet und rund) sollten in gutem Abstand zur Nasenlinie platziert sein. Die leuchtende Augenfarbe muss mit der Fellfarbe harmonisieren.

Ohren

mittelgroß, breiter Ansatz, leicht abgerundete Spitzen. Die Außenseite der Ohren ist dicht mit feinem Haar besetzt. Die Innenseite ist nur leicht behaart.
Schwanz

mittlere Länge, rundliche Spitze, gute Behaarung und ohne sichtliche Defekte des Knochenbaus

Fellstruktur

fehlende Grannenhaare, weich und samtig, kurz und plüschartig. Es sollte eine deutliche Lockung oder Wellung mit vollendetem zweitem Lebensjahr der Katze aufweisen. Die Schnurrhaare sind leicht gekrümmt und kürzer als bei anderen Katzen. Es sind alle Fellfarben erlaubt.

Fehler sind bei Liebhabertieren nicht tragisch und kommen vor: keine bis wenige Wellen bzw. Locken, weitere Standardfehler.
Sie werden dann nur nicht als Zuchttiere eingesetzt, denn diese müssen dem Standard absolut entsprechen und auch frei von Erbkrankheiten (z.B. Nabelbruch, Knickschwanz, Lidfehler) sein.

 

Nuri Rex vom Hause Jung

 

 

Dem beschriebenen Rassestandard müssen also "nur" Tiere für die Zucht absolut entsprechen;
wie zum Beispiel Nuri Rex vom Hause Jung.

 

Ob nun dem optischen Standard zu 100% entsprechend oder nicht, der außergewöhnliche Charakter ist allen unseren Babys mit in die Wiege gelegt worden;

egal ob mit oder ohne Locken.

 

Orpheus vom Hause Jung, Besitzer: Familie Manthey-Reißig

 

 

Fellpflege

Der Pflegeaufwand einer German Rex ist gering. Lediglich einmal wöchentlich sollte man mit einer feuchten Hand oder einem feuchten Leder über das Fell streicheln (nicht mit einer Bürste striegeln!).

 


 

Geschichte

Die erste dokumentierte deutsche Rex (Preußisch Rex) war der Kater namens Munk. Im Jahre 1930 wurde Munk in der Nähe von Königsberg, Ostpreußen, geboren. Die Urmutter unserer German Rex Katzen hieß Lämmchen und wurde von Frau Dr. Scheuer-Karpin im Jahre 1950 in Berlin-Buch auf dem Gelände der Hufeland Klinik entdeckt. Mit Lämmchen begann der registrierte Zuchtaufbau.

Die Geschichte der German Rex ist sehr interessant. Wer mehr darüber erfahren möchte:

Geschichte der German Rex

Aufbau der Erhaltungszucht

 

Lämmchen

 

 


 

Die German Rex – Das Erhaltungsprogramm in der Neuzeit

Keiner von den jetzigen Züchtern hat das Erhaltungsprogramm erfunden. Nach Frau Dr. Scheuer-Karpin haben sich immer wieder wenige Züchter um den Erhalt und den Fortbestand dieser weiterhin seltenen Zucht bemüht. Ende der neunziger Jahre kam sie fast zum Erliegen. Letzte Züchter waren Frau Hackmann (Zwinger "Von Assindia") und Herr Hamann (Zwinger "Vom Hause Hamann") in Deutschland und Frau Schwarzenbach (Zwinger "Frizzled Frolic) bemühte sich in der Schweiz. Herr Hamann züchtet u.a. weiterhin German Rex.

 

Nach Aufzeichnung von Ilona Jänicke:
"Im Sommer 1999 unternahm ich zusammen mit Frau Edel weitere Nachforschungen nach der gelockten, schönen German Rex.
Nur durch Zufall erfuhr ich beim Herumtelefonieren, dass diese hübsche und einzige deutsche Katzenrasse vom Aussterben bedroht war.
Nach einer kurzen Absprache waren wir uns einig, dass wir sofort am Erhaltungsprogramm dieser Rasse arbeiten möchten. Wir wollten keine Seltenheiten besitzen, sondern helfen, die einzige deutsche Katzenrasse zu retten.
Wir erfuhren auch wieder über Umwege und durch Informationsaustausch vom Zuchtvorhaben einer Schweizer Züchterin. Frau Schwarzenbach, die Ende 1995 eine der letzten GRX Katzen, Ra Sitara
und Schirin von Assindia, von Frau Hackmann erhielt, die von 1997 bis 1999 schon diese seltene Rasse züchtete. Leider fand Frau Schwarzenbach in diesem Zeitraum aus uns unvorstellbaren Gründen keine Mitzüchter. Bis dahin veröffentlichte sie mehrere Rasseartikel in Katzenzeitschriften mit ersten Signalen vom Aussterben der Rasse.

Die erste Hybridin
In der Zucht von Frau Schwarzenbach erlebten wir erstmalig die German Rex live: Es war ein wunderbares Gefühl! Die Kätzchen glichen einem Persianerlamm und sie waren watteweich. Völlig begeistert erhielten wir Anfang November 1999 eine schwarze Hybridin "Lump Sugar the Frizzled Frolic".

Das Erhaltungsprogramm in Deutschland wurde neu belebt
Doch wie sollte es nun weitergehen? Wir besaßen eine Hybridin und das GRX-Lockengen wird rezessiv vererbt. Als Partner für Lump kam also nur ein Rexkater oder ein weiterer Hybrid in Frage, ganz gleich ob Cornish Rex oder German Rex, denn beide Rassen tragen das gleiche Lockengen. Sie unterscheiden sich nur im Typ.
Wir inserierten in deutschsprachigen Katzenzeitungen, telefonierten herum und es meldete sich zu unserer großen Freude ein Hybridenbesitzer aus Duisburg. Dieser Mischling (aus CRX und Maine Coon) entsprach natürlich absolut nicht unseren geplanten züchterischen Vorstellungen, aber wir hatten keine Wahl. Wir waren trotz allem sehr glücklich, wenigstens ein männliches Tier mit diesen seltenen genetischen Anlagen gefunden zuhaben.
Endlich ein Kater, wenn auch am anderen Ende von Deutschland.

Die erste "Hochzeit"
Anfang Januar 2000 kam "Samson" (blau-weiß) nach Dresden auf Hochzeitsreise, die leider vergeblich verlief. Der zweite Besuch von Samson war von Erfolg gekrönt:
Lump hatte aufgenommen! Es folgten 67 Tage größter Spannung. Wird ein erstes Rexbaby dabei sein? Viele Rexchen erwarteten wir nicht, denn laut Mendelschem Gesetz hatten wir eine Chance auf 25% Lockentiere.
Lump hielt diese Regel genau ein. Es fielen zwei "normalhaarige" weibliche Tiere, ein normalhaariger Kater und als letztes mit großen Geburtsproblemen ein schwarz-weißes Rexmädchen, unsere "Amarella First Curlyhead vom Batu"
(leider halblanghaar). Der Anfang für eine weitere Katze mit dem wichtigen Rexgen war dennoch getan. Die Schweizer Züchterin empfahl uns die Weiterverpaarung mit Amarella."

Seitdem konnten weitere Züchter für den Zuchtaufbau der German Rex in Deutschland begeistert werden und die einzige deutsche Rassekatze erfreut sich eines steigenden Bekanntheitsgrades, der aber zur Zeit leider wieder nachlässt, da die Zucht aufwendig und mühselig ist.

 


 

Das Outcross-Programm

Outcross bedeutet das Einkreuzen bzw. Auskreuzen eines reinerbigen Tieres mit einer anderen Rasse, um Inzucht und daraus entstehende Erbkrankheiten zu vermeiden und um die Abstammungslinien zu erweitern. Für die German Rex bedeutete dies in der Vergangenheit, reinrassige German Rexe mit anderen Katzenarten zu verpaaren. Diese so entstandenen Hybriden (Mischlinge) waren demzufolge überlebenswichtig für die Arterhaltung und der daraus folgenden Aufbauzucht. Großen Dank gilt an dieser Stelle Frau A. Hackmann (ehemaliger Zwinger "Assindia`s") und Herrn Thomas Hamann (Zwinger "Vom Hause Hamann").

"Wie Sie nun bereits aus der Geschichte der German Rex wissen, gab es Ende 1999 weltweit kaum noch zuchttaugliche Tiere dieser Rasse.

Die, die noch unkastriert für den Zuchtaufbau bzw. das Erhaltungsprogramm geblieben waren, waren sehr eng miteinander verwandt. Für einen gesunden und langfristigen Zuchtaufbau war dieser Grundstein nicht geeignet.

Der Genpool musste sofort erweitert werden.

Das ist ein aufwändiges und über Jahre andauerndes Programm, welches sich letztlich für die Rasse lohnt! Die Katzen der Zukunft sind gesund, robust und besitzen eine höhere Lebenserwartung. Unser Programm befindet sich jetzt im 5. Jahr.

Wir kreuzen in ca. jeder zweiten Generation glatthaarige Tiere ein. So entsteht eine breite Zuchtbasis. Es wäre derzeit auch für uns ein Leichtes, Rex mal Rex zu verpaaren um sehr schnell zu Jungtieren zu kommen, doch das sind nicht unsere Ziele. Wir wünschen eine gesunde kernige Rasse, frei von jeglicher Inzucht, denn der Inzest war bei den Basistieren leider schon an der Tagesordnung."
Zitat von Ilona Jänicke

 


 

Geeignete Katzenrassen für den Outcross

Auf den ersten Blick sind normale Hauskatzen (HK) für eine Outcross-Verpaarung geeignet gewesen. Die Problematik springt uns aber direkt ins Auge (Kommentar von K. Müller-Jung) und wird ebenfalls von Ilona Jänicke gut beschrieben:

"Das Problem ist, dass sie wirklich gesund sein müssen. Freilaufende Katzen können z.B. leicht an FIP oder Leukose erkrankt sein. Auch kennt man die genetischen Hintergründe nicht. Da freilaufende Katzen sehr häufig kastriert werden, sind die Tiere, die sich noch paaren können, leider selbst schon Inzuchtkinder. Und damit wären wir wieder beim ersten Problem angelangt.

Wesentlich besser geeignet ist eine Europäisch Kurzhaarkatze (EUR).

Sie besitzt einen Stammbaum und die Ahnen sind bekannt. Leider gibt es in Deutschland keine weiteren EUR-Züchter.

Die Europäisch Kurzhaarkatze ist eine Natur belassene, oftmals inzuchtfreie, gut aussehende Katzenrasse, die in vielen Ländern Europas sehr beliebt ist und mit Erfolg gezüchtet wird. Sie ist robust, gesund und ihre Optik einfach süß und zum Knuddeln.

In vielen Verbänden dürfen für die bessere Fellstruktur (Wellen) Cornish Rex eingekreuzt werden. Diese Rexrasse besitzt das gleiche Lockengen wie die German Rex. Sie unterscheiden sich erst seit ein ca. drei Jahrzehnten deutlich optisch voneinander und daher könnte es, bei einer unüberlegten Verpaarung, zu einer Verwischung des Standards der German Rex führen. Dazu mehr bei den "FIFe Zucht- und Registrierungsregelungen".

Optisch entspricht die German dem Rassestandard der "Russisch Blau". Sie entstammt ja auch ursprünglich aus einer Verpaarung zwischen einer Russin und einer Angorakatze.

 

Candice vom Hause Jung


Daher wäre die Russisch Blau ebenfalls gut geeignet für einen sogenannten Outcross (K. Müller-Jung).

Mehr zu der German Rex x Russisch Blau gibt es in meinem Blog:

http://germanrexvomhausejung.wordpress.com/2014/08/28/zur-erinnerung-an-den-ursprung-der-german-rex/

Für all diese Outcross-Verpaarungen benötigt man eine Experimentalgenehmigung des Zuchtvereins.

teilweise Quelle: German-Rex-Zuchtfreunde, Stand 2007

 


 

Aktuell und für die Zucht ganz wichtig:

Die "FIFe" (Fédération Internationale Féline) legt in ihren Zucht- und Registrierungsregelungen keine Verpaarung mehr von einer German Rex mit einer anderen Rasse fest. German soll mit German verpaart werden: Ausgabedatum 01.01.2010

FIFe Zucht- und Registrierungsregelungen,
Punkt 4. Registrierungsregelungen, 4.1 Liste der anerkannten Rassen mit empfohlenen Kreuzungen, GRX German Rex, empfohlene Kreuzung: keine

Dies ist lediglich eine Empfehlung der FIFe. Man muss eine Outcross-Verpaarung abwägen, um den Genpool mit Bedacht weiterhin zu erweitern, da die German Rex immer noch eine sehr seltene Katzenrasse ist und der Genpool erweitert werden muss. Denkbar wären, mit dem Zuchtziel "Allergiker geeignet", Verpaarungen mit Cornish Rexen, die dem alten englischen Stil entsprechen und somit dem Aussehen der German Rex deutlich näher kommen als der "amerikanische" Standard einer "Cornie", die für solche Verpaarungen z.B. viel zu große Ohren, einen zu schlanken Körperbau besitzt und zu hochbeinig ist. Die Cornish trägt das gleiche Lockengen wie die German. Auch sie kann daher, genau wie die German, für Allergiker geeignet sein. Abwegig wäre solcher Outcross also gar nicht, im Gegenteil; siehe dazu Punkt "Erhaltungsprogramm in der Neuzeit". Die German unterscheidet sich also nicht genetisch, sondern rein optisch von der Cornish.

Die Zucht einer reinerbigen German Rex ist immer noch sehr aufwendig in Bezug auf Zeit und Kosten. Aber wir investieren sehr gerne alles, was uns zur Verfügung steht für diesen Weg, denn wir lieben diese Katzen. Die Erweiterung des Genpools bleibt trotz unseres Zuchtzieles "geeignet für Allergiker" ein wichtiger Punkt, da wir (wir = alle GRX-Züchter) uns immer noch in der Phase der Aufbauzucht befinden. Wir (wir = die Familie "Vom Hause Jung") können aber aufgrund unseres Zuchtzieles und meiner eigenen Katzenhaarallergie keine Hauskatzenverpaarungen vornehmen. Ich weiß von meinen eigenen allergischen Reaktionen her, dass die Hauskatze und die BKH in der ersten sowie in der zweiten Generation (Eltern und Großeltern einer Katze) das Allergiepotential drastisch in die Höhe ziehen und es mir gesundheitlich dann nicht gut geht.

 

 

 

 

Leander vom Hause Jung, German Rex