German Rex vom Hause Jung

Allergien bei der Katze

Wenn`s juckt und kratzt….

 

 

Nicht nur immer mehr Menschen sind von Allergien geplagt, sondern auch immer mehr Haustiere. Warum Allergien immer häufiger auftreten, will niemand genau bestimmen.
Auf jeden Fall sind die körpereigenen Abwehrsystem immer öfters verwirrt und reagieren auf eigentlich total harmlose Dinge auf einmal wie auf gefährliche Viren, Eindringlinge.
Der Körper fängt an, verrückt zu spielen.
Bei Allergien gibt es leider sehr viele verschiedene Arten mit äußerst unterschiedlichen Ursachen.
Im schlimmsten Fall reagiert der betroffene Organismus mit einem anaphylaktischen Schock, der ohne Hilfe zum Tode führt.
Die Einen werden als Allergiker geboren, die Anderen überfällt eine plötzlich auftretende Allergie aus heiterem Himmel.
Der Ursprung ist in der Regel natürlich: Pflanzen, Milben, Flohspeichel, Futterzusätze oder gar bestimmte Fleischsorten; aber auch Farbstoffe sowie Konservierungsmittel (künstliche sowie natürliche) können die Ursachen sein.
Den Verursacher zu finden ist so schwierig, wie die Nadel im Heuhaufen aufzustöbern. Langwierig und nervenaufreibend.
In den seltensten Fällen verschwinden Allergien einfach wieder so. Meistens sind sie leider chronisch, werden vielleicht schwächer oder gar sogar stärker in ihrem Ausmaß.
Bei Katzen muss man damit rechnen, dass sie sogar wie der Mensch Asthma bekommen können (felines Asthma). Hierzu gibt es einige Infos bei Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Felines_Asthma
Atmet ihre Katze schwer? Hat sie Hustenanfälle? Krämpfe? Sieht es aus, als wenn sie Fell ausbrechen will? Sind die Schleimhäute blau oder rosa wie sie sein sollten? Wenn ja, müssen Sie sie sofort zum Tierarzt oder in eine Tierklinik bringen. Katze wie Mensch benötigen bei einem Asthmaanfall Notfallmedikamente. Sie befinden sich in einem lebensgefährlichen Zustand; und andere Ursachen müssen ausgeschlossen werden.
Zum Glück im Unglück neigen Katzen aber eher zu Juckreiz, Hautentzündungen, Magen-Darm-Beschwerden.
Auch in diesen Fällen muss der Tierarzt konsultiert werden, wenn sich Ihr Tier kratzt, beißt, Fell verliert, Pusteln bekommt usw.. Der Auslöser muss unbedingt gefunden werden.
Möglich ist auch eine Futtermittelallergie, die Durchfälle und / oder Erbrechen erzeugt.
Der Tierarzt kann einen Allergietest durchführen und Sie kompetent beraten.
Beim Futter muss man genau festhalten, welche Sorten die Katze überhaupt nicht verträgt und mit Durchfall, Juckreiz, Pusteln, Erbrechen usw. reagiert.
Es gibt leider viel zu viele Allergene. Sie müssen Ihr Tier ganz genau beobachten. Dies ist für die Diagnose unabdingbar und hilfreich.
Notieren Sie sich die Verhaltensformen, Auffälligkeiten, das Futter, Kontakte zu Pflanzen, Putzmitteln, Waschpulversorten, Weichspüler, Bodenbeläge und dergleichen.
Ein Tagebuch anzulegen ist ratsam. Wann fand was unter welchen Bedingungen statt?
Eine Linderung ist in allen Fällen dank der modernen Veterinärmedizin möglich.
Eine Heilung kann niemand versprechen.
Die Wege der Therapie sind unterschiedlich: über Kortison, Homöopathie bis hin zur Diät.

 

Zusammenfassung:

 

Symptome können sein:
häufiges Kratzen / Juckreiz
gerötete bis wunde Hautstellen
Veränderung in bzw. an den Ohren
Asthma
Durchfall und / oder Erbrechen
Verhaltensveränderungen

 

Diagnose:
Allergietest / Bluttest durch den Tierarzt ausführen lassen
Ausschlussdiät durchführen aufgrund guter Beobachtung

 

Therapie:
Medikamente zwecks Linderung der Symptome durch den Tierarzt
festgestellte Allergene vermeiden
evtl. Futter für nahrungssensible Katzen kaufen (z.B. ohne Getreide oder mit nur einer Proteinquelle, d.h. nur eine reine Fleischsorte)

 

Lassen Sie sich nicht durch die vielen unterschiedlichen Katzenforenbeiträge im Internet verunsichern.
Sie kennen Ihre Katze am besten.

 

Noch mehr Infos zu dem Thema Allergie bei der Katze befinden sich auch im Bereich "Katzenfutter & Co."

 

Quelle des Fotos und weitere Informationen zu diesem Themenbereich: http://www.tierarztpraxis-koelle-zoo-lu.de/allergien-bei-hund-und-katze/