Die Macht der Psyche - Allergien

 

Wie befreien Sie sich von der Sorge?

Die Psyche eines Allergikers - ein ganz wichtiger Punkt in Bezug auf die Akzeptanz des Menschen auf die Katze. Man kann sich tatsächlich viel einbilden ….

 


Da das Fell der German Rex sehr kurz, samtig bzw. ganz seidig ist und diese Katzen im klassischen Sinne nicht haaren, sieht sich der Betroffene schon allein optisch nicht durch Fellbüschel in seiner Wohnung bedrängt.
Einmal wöchentlich wird der Pelz mit der feuchten Hand "gestreichelt" oder mit einer weichen Babybürste gekämmt, um evtl. lose Haare zu entfernen. Auf den Polstern oder Teppichen findet man also keine Fellknäuel. Diese Fakten haben eine positive Wirkung auf die Psyche des betroffenen Menschen, denn :

 

 

Die Macht der Psyche eines Allergikers darf aus medizinischer Sicht nicht unterschätzt werden.

Schon allein die pure Angst vor einem Allergieschub kann bei manchen Allergikern einen solchen auslösen, obwohl sich kein Auslöser (Allergen) in der Wohnung befindet. Wer derart auf sich selbst konzentriert ist, schon allein bei dem Anblick eines Katzenfotos Niesattacken, Atemnot und / oder Augenjucken erleidet, muss sich erst einmal psychisch therapieren lassen, bevor man an einen Selbstversuch in unserem Hause denkt. Diese Art Allergiker hat unbewusst gelernt, dass auf Katzen allergisch reagiert wird; somit setzt ein Allergieschub schon reflexartig ein und hat überhaupt nichts mit einer tatsächlichen allergischen Reaktion auf die Tiere zu tun. Dieser unbewusste Lernvorgang muss erst wieder mit Hilfe von Profis (Therapeuten) abtrainiert werden.

Ich versuche immer vorab zu erkennen, ob es sich bei Interessenten um einen Erbfaktor in Bezug auf die Allergie handelt, ob Umweltfaktoren der ausschlaggebende Punkt sind oder die Psyche Hauptverursacher darstellt.

Falls meiner Meinung nach die Psyche der Grundübeltäter ist, sehe ich mittlerweile von Einladungen zu Selbstversuchen in unserem Hause ab, da die Interessenten zu sehr "nach innen" gerichtet sind; dann hat ein Besuch bei uns überhaupt keinen Sinn.

Gerade ich als ebenfalls betroffene Allergikerin kann den hohen Leidensdruck nachempfinden; keine Frage. Aber bei dem Aufspüren nach den psychosozialen Faktoren, die Mitverantwortung für eine Allergie tragen (können), müssen Experten helfen. Es besteht oftmals nicht nur ein erblicher Zusammenhang oder eben Umweltfaktoren, sondern tatsächlich eine psychische Problematik, die bestimmte Formen von Allergien und deren besondere Ausprägung "fördert" (im negativen Sinne).

Wer also tatsächlich daran interessiert ist, dass es ihm irgendwann besser geht und vielleicht sogar der Wunsch nach einem Leben mit Katze in Erfüllung gehen soll, muss den o.g. Weg gehen und professionelle Hilfe zu rate ziehen.