Allergikerbericht von Sina W., Februar 2020

Hallo zusammen, ich bin Sina und an erster Stelle möchte ich mich hier noch einmal ganz herzlich bei Kirsten für die liebe Unterstützung und die viele Zeit bedanken, die sie in ihre Zucht einbringt!

Mein Mann und ich haben im September letzten Jahres die zwei kleinen „Hauselfen“ Olivia und Oda aus dem Hause Müller-Jung adoptiert und ich kann vorwegnehmen: Auch bei uns gab es ein Happy End :)

 

Ich bin Allergikerin und habe 7 Jahre lang mit einer „normalen“ Hauskatze zusammengelebt. Nach dem Tod meiner Katze war ich unglaublich traurig und habe schnell gemerkt, wie sehr es mir fehlt eine kleine Fellnase um mich zu haben.

 

Dann standen wir vor der Frage: Was nun? Meiner Gesundheit zu liebe habe ich mich gegen eine Katze aus dem Tierheim entschieden und bin durch eine ausgiebige Internetrecherche auf die German Rex und die Zucht von Kirsten gestoßen. Grundsätzlich war ich immer ein großer Freund davon, Tiere aus dem Tierschutz aufzunehmen, doch gerade, wenn es um eine so spezielle Rasse geht, ist es schwer dort fündig zu werden. Außerdem war ich von Anfang an eher skeptisch, ob alles, was man über die allergikerfreundliche Rasse im Internet lesen konnte, auch stimmt. Auf der Internetseite vom Hause Müller-Jung gibt es zwar sehr viele und gute Informationen, aber die Zweifel blieben erst einmal.

Da grübeln und reden allein uns nicht weiterbrachten, haben wir Kirsten per Mail angeschrieben und hatten kurz darauf ein erstes persönliches Gespräch mit ihr. Wir haben uns in ihrem Babyzimmer getroffen, wo wir einige ihrer Lieblinge kennenlernen konnten. Sie hat uns viel über sich selbst und die Katzen erzählt und machte auf mich einen tollen Eindruck. Es war ein sehr angenehmer Besuch, sehr freundlich und bodenständig. So habe ich mir ein Treffen bei einem Züchter gar nicht vorgestellt. Ich war zudem wirklich verwundert, dass ich kaum eine allergische Reaktion hatte, obwohl wir mit so vielen Katzen in einem relativ kleinen Raum waren. Die süße Telli lag an dem Tag ganz entspannt in einer Hängematte und gegen Ende unseres Gesprächs sagte Kirsten, dass sie sehr stark vermutet, dass Telli schwanger ist. Wir sind nach diesem Treffen in Kontakt geblieben und haben uns schlussendlich nach vielen, vielen Nachrichten und Fotos für die beiden Mädchen Olivia und Oda von Tellervo und Moschino entschieden.

Als die beiden alt genug waren und ich zuvor einen Test mit den Speichelproben der Beiden machen konnte, haben wir uns erneut bei Kirsten getroffen. Diesmal bei ihr im Badezimmer, um die Allergene der anderen Katzen so gut es geht auszuschließen. Die beiden Mädchen waren noch so viel hübscher als auf den Fotos und so zutraulich und neugierig. Sie haben uns abgeschnüffelt, mit uns gespielt und sich sogar an den kleinen Bäuchlein streichen lassen. Wir haben die Zwei direkt in unsere Herzen geschlossen. Auch an dem Tag war ich trotz all meiner Befürchtungen komplett beschwerdefrei. Für uns stand fest, dass wir zwei neue Familienmitglieder gefunden haben.

 

Als die Beiden dann endlich bei uns einziehen konnten war in den ersten Tagen alles super. Mein Mann lebte in seiner Familie schon von klein auf mit Katzen zusammen und sagt er hat noch nie erlebt, dass kleine Katzen im neuen zu Hause so mutig sind und so offen auf neue Leute zugehen. Sie haben sich sehr schnell eingelebt und alles war perfekt.

Doch dann, nach ein paar Tagen, begann ich meine Allergie zu spüren. Es wurde von Tag zu Tag schlimmer. Hauptsächlich hatte ich mit meiner Nase und einem Engegefühl in der Brust zu kämpfen. Kirsten hat oft gefragt, wie es mir mit den Mädchen geht und lange Zeit konnte ich ihr nur berichten, dass es leider nicht besser wird. Sie hat mir immer gut zugeredet und mir Mut gemacht. Sie sagte sogar, dass sie mir dabei helfen würde einen neuen Platz für die Mädchen zu finden, sollte es mir nicht besser gehen. Es war zwar ein kleiner Trost, einen Notfallplan im Hinterkopf zu haben, aber an eine Abgabe der Beiden war für mich nicht zu denken. Bei mir hat es wirklich lange gedauert, bis ich eine Besserung gespürt habe. Zunächst wurde es unter der Woche besser, wenn ich die Katzen durch die Arbeit nicht ständig um mich hatte. Und dann, ganz langsam, wurden auch die Wochenenden besser, bis wirklich gut. Das Ganze hat etwa Monate gedauert. An den richtig schlimmen Tagen habe ich ab und an eine Allergie-Tablette genommen. Mit der Tablette war es dann tatsächlich 1-2 Tage besser. Ich habe Kirsten im Vorfeld gefragt, ob sich das negativ auf die Gewöhnung auswirkt. Da sie damit selbst noch keine Erfahrungen gemacht hat, habe ich es ausprobiert. Mir hat es in den Situationen geholfen, meinen Körper wieder etwas runter zu bringen.

Aber heute kann ich endlich sagen, dass ich mit den beiden Hauselfen nahezu beschwerdefrei lebe. Hier und da gibt es vereinzelt mal einen Tag, an dem ich die Allergie durch häufiges Nießen merke, aber auch diese Tage werden immer seltener. Ich bin unglaublich froh, dass wir genug Geduld hatten und meinem Körper die Zeit gegeben haben, die er brauchte, um sich an die kleinen Fellnasen zu gewöhnen.

Es hat sich allemal gelohnt!

Die beiden Mädchen (mittlerweile heißen sie Edna und Midna ;) ) geben uns jeden Tag so viel Liebe und Freude und machen uns zu unglaublichen glücklichen Katzeneltern.

Mit Kirsten stehe ich immer noch in regelmäßigem Kontakt. Ganz gleich, ob es um direkte Fragen zu den Katzen geht oder einfach nur um ein paar neue Fotos und Geschichten auszutauschen. Also, liebe Kirsten, noch einmal: Besten Dank an dich! Mach bitte weiter so, du bist eine tolle Katzenmama und gibst uns Allergikern die Chance auf ein entspanntes Leben mit den kleinen Fellnasen.